
Charlie Miller, seines Zeichens Sicherheitsexperte, hat im iOS-Betriebssystem (sowie Mac OS X) eine
schwerwiegende Lücke gefunden. Mit dieser ist es möglich das Codesigning des mobilen Betriebssystems zu umgehen. Doch anstatt zur Behebung des Sicherheitslecks den Kontakt zum Entdecker der Lücke zu suchen, hat Apple offenbar einen anderen Weg gewählt. Eine App, die das Sicherheitsleck belegen sollte, flog kurzer Hand aus dem AppStore, was man aus Sicherheitsbedenken noch verstehen mag. Allerdings wurde Miller auch gleich
aus dem Entwickler-Programm ausgeschlossen. Ob und wie Apple auf die Lücke reagieren wird, ist bislang unklar. Entwicklern liegt bereits eine Vorabversion der iOS-Version 5.0.1 vor. Dass das Schließen der neuerlich gefundenen Lücke noch mit dieser Version geschieht, darf somit angezweifelt werden.